Inhalt
Begriff des Pultdachs
Unterschied zwischen Pultdach und Flachdach
Welche Arten von Pultdächern gibt es?
Konstruktive Besonderheiten
Berechnung und Auswahl des Neigungswinkels beim Pultdach
Beliebteste Deckungen für diesen Dachtyp
Vor- und Nachteile von Pultdächern
Wie groß ist die minimale Neigung eines Pultdachs?
Von was hängt die Wahl des Neigungswinkels beim Pultdach ab?
Welches Dachmaterial passt zum Pultdach?
Kann man ein Pultdach ohne Dachboden bauen?
Wie berechnet man die Spannweite für das Sparrensystem?
Begriffe und Definitionen

Наталья Екимова - Менеджер одела продаж
Noch vor kurzer Zeit wurden Pultdächer im privaten Hausbau vor allem für Holzschuppen, Scheunen, Garagen und andere Wirtschaftsgebäude verwendet. Nun hat sich das plötzlich geändert. Projekte für Landhäuser und Cottages mit Dächern dieses Typs liegen ganz vorne. Die einfache Konstruktion krönt elegant ungewöhnliche architektonische Lösungen für Hausfassaden. Deshalb zieht sie die Aufmerksamkeit auf sich und bleibt lange im Gedächtnis. Warum ist das so? Das Geheimnis liegt in den Besonderheiten dieses Bauelements. Das Pultdach gehört zum geneigten Dachtyp. Es hat in seinem Repertoire nur 1 Dachfläche. Zwei Ausführungsvarianten stehen zur Verfügung:

Das Pultdach hat nur eine Dachfläche. Außerdem ist es durch folgende Besonderheiten einzigartig:

Das Pultdach ohne Dachboden gilt zu Recht als äußerst attraktive und preisgünstige Konstruktionslösung. Es besitzt das einfachste Sparrensystem. Die Sparren können sich stützen auf:
Die Konstruktion des Pultdachs erfordert die Berechnung von Parametern wie der Neigung des Pultdachs pro Meter oder dem Neigungswinkel in Grad. Berechnung und Planung des Sparrensystems sollten Sie am besten Fachfirmen übertragen. Meist werden dafür Holzmaterialien verwendet. Hier gibt es viele Feinheiten, die man nicht aus dem Blick verlieren sollte. Wählen Sie Vollholzmaterialien äußerst sorgfältig und verantwortungsbewusst aus. Sie sollte nicht unter Güteklasse 1 liegen und fachgerecht getrocknet sein. Sie kostet mehr, doch die Nutzungsdauer wird deutlich höher ausfallen. Bei der Berechnung der Sparren darf man sich bei einem Parameter wie der Gebäudespannweite nicht irren. Sie bezeichnet den Abstand zwischen benachbarten Auflagepunkten des Sparrensystems auf den Wänden. Holz ist ein flexibles Baumaterial. Deshalb kann es durchhängen. Je größer die Spannweite, desto stärker der Durchhang. Dadurch sinkt die Qualität und Tragfähigkeit des Pultdachs erheblich. Für diesen unangenehmen Vorgang gilt bei unterschiedlichen Spannweiten folgende Regel:

Die Berechnung jeder Konstruktion, insbesondere bei einem Wohngebäude, sollte mit der Erfassung des maximalen Lastwerts beginnen. Beim Pultdach müssen zusätzlich die klimatischen Besonderheiten der Region berücksichtigt werden, in der Sie leben.
Alle Gebiete der Welt sind in mehrere Klimazonen unterteilt. Die Wind- und Schneelastwerte sowie die jährliche Niederschlagsmenge in den warmen Jahreszeiten unterscheiden sich. Eine fachgerechte Berechnung der Pultdachneigung muss zwingend die lokalen Schnee- oder Windlasten berücksichtigen.
Sind die Windlasten erheblich, sollte die Neigung so klein wie möglich gewählt werden. Berücksichtigen Sie stets die örtliche Windrose. So erfahren Sie, aus welcher Richtung der Wind am häufigsten weht. Die untere Dachfläche muss genau auf der windabgewandten Seite angeordnet werden.
Fällt in der Region das ganze Jahr über viel Niederschlag, sollte der Neigungswinkel maximal gewählt werden. Wählen Sie glatte Dachmaterialien, um die Belastung des Dachs zu minimieren und den Niederschlag effektiv abzuleiten.
Bei der Berechnung berücksichtigt man den minimalen und maximalen Neigungswinkel für ein Pultdach: minimal (10–12°) und maximal (60°). Optimale Variante: 30–35°. Von diesem Wert hängt direkt die Wahl des Dachmaterials ab, unter Berücksichtigung der Massivität des Bauwerks und der Klimazone.

Für Pultdächer sind am gefragtesten:

Vorteile:
Pultdach — ein Dach mit einer geneigten Dachfläche, die auf unterschiedlich hohe Wände oder die Mauerlatte gestützt wird. Mauerlatte — ein Auflagebalken, der oben auf der Wand verlegt wird und an dem die Sparren befestigt werden. Sparrensystem — das tragende Gerüst des Dachs, das dessen Form und Belastbarkeit bestimmt. Spannweite — der Abstand zwischen benachbarten Auflagepunkten der Sparren auf den Wänden. Lattung — eine durchgehende oder gitterartige Unterkonstruktion auf den Sparren unter der Dachdeckung. Unterdeckbahn — ein Membranmaterial, das die Dachdämmung vor Feuchtigkeit und Wind schützt und dabei dampfdurchlässig bleibt. Schneelast — das rechnerische Gewicht der Schneedecke, das bei der Planung des Neigungswinkels und der Dachkonstruktion berücksichtigt wird.